In ihrem Werk „Vier Tage. Eine nahöstliche Tetralogie“ zeichnet Mona Yahia die vielschichtigen Lebenswege einer jüdischen Familie im Beziehungsgeflecht zwischen Mossul, Tel Aviv, Istanbul und den historischen Wurzeln in Babylon. Ausgehend vom historischen Wendepunkt des Jahres 1918 erzählt der Roman über vier Generationen hinweg von Neuanfängen, schmerzvollen Verlusten und der Erfahrung von Exil und Diaspora im Nahen Osten.
Das Besondere der erzählerischen Struktur: In vier eindringlichen Momentaufnahmen – jeweils verdichtet auf einen einzigen Tag – verknüpft die Autorin individuelle Lebensgeschichten mit den tiefgreifenden politischen und gesellschaftlichen Epochenbrüchen des 20. Jahrhunderts. Entstanden ist ein feinfühliges und komplexes Werk, das hochaktuelle Fragen nach Zugehörigkeit, Identität, Heimatlosigkeit und kollektiver Erinnerung verhandelt.
Wir laden Sie herzlich ein, Teil dieses bewegenden Abends voller literarischer Entdeckungen und inspirierender Begegnungen zu werden. Im Anschluss an die Lesung freuen wir uns auf einen offenen Austausch und eine gemeinsame Diskussion mit dem Publikum.
Zielgruppe: Erwachsene
Kosten: keine, die Lesung wird entgeltfrei angeboten; eine Anmeldung ist erforderlich.
Information: Eyal Dinar, KEHILA NRW e. V., Telefon: 0176/39348918
Anmeldung: info@kehilanrw.de
Veranstalter:


